Mit der Einführung der Dritten Liga im Jahr 2008 wurde eine neue Liga geschaffen, die vom DFB verwaltet wird. Ziel dieser Liga ist es die Leistungsdichte zwischen den Bundesligen und den Amateurligen zu verringern und jungen Talenten die Möglichkeit zu geben sich im Wettbewerb zu beweisen.

Während in der vorherigen Regionalliga Süd und der Regionalliga Nord noch viele zweite Teams am Wettbewerb teilnahmen. Begrenzte der DFB dieses Teilnahmerecht auf vier Vereine. Somit soll eine Wettbewerbsverzerrung und die häufig niedrigen Zuschauerzahlen bei zweiten Mannschaften verhindert werden. Aufgrund der Vermarktung durch den DFB stiegen auch die Fernsehgelder für die Clubs, so erhält jeder Verein rund 800.000 Euro. So haben besonders die regionalen Sender der öffentlich-rechtlichen-Programme die Dritte Liga häufig im Programm.

In der Saison 2008 setzte sich die 3. Liga aus qualifizierten Teams der Nord- und Südstaffel, sowie aus den vier Absteigern der Zweiten Liga zusammen.

Die insgesamt 20 Teams spielen in Hin- und Rückspiel die Auf- und Absteiger aus. Die ersten beiden Teams steigen direkt in die Zweite Bundesliga auf. Das Drittplatzierte Team spielt in Hin- und Rückspiel gegen den Drittletzten der Zweiten Bundesliga. Die drei letzten Teams steigen in die Regionalliga ab. Zudem qualifizieren sich die vier besten Team jährlich für den DFB-Pokal.

Den bisherigen Zuschauerrekord stellt Fortuna Düsseldorf auf. Im Spiel gegen Werder Bremen II kamen im Mai 2009 insgesamt 50.095 Besucher.

Mit dem 1.FC Union Berlin, dem VFL Osnabrück und Eintracht Braunschweig hat die Dritte Liga derzeit drei verschiedene Meister.

Weitere Infos zu der 3. Bundesliga: