Wettsteuer – so kann man sie (noch) vermeiden

Posted by admin On Oktober - 19 - 2012ADD COMMENTS

Seit dem 1. Juli 2012 gilt in Bezug auf die Wettsteuer ein neuer Staatsvertrag in der Bundesrepublik Deutschland. Dieser verpflichtet alle Anbieter, fünf Prozent des Umsatzes an den Fiskus abzuführen. Das Problem für den Kunden liegt darin, dass die Marge des Anbieters selten fünf Prozent übersteigt, ein Teil der Wettsteuer also an die Klientel weitergegeben wird.

Anbieter sind gezwungen, Steuern durchzureichen

Mit der Einführung der neuen Wettsteuer kam für die Anbieter ein Kostenfaktor zu, der manchem Unternehmen zu schaffen macht. Hintergrund ist, dass die Steuer, welche auf den Umsatz berechnet wird, die Marge des Buchmachers übersteigt. Was liegt also näher, als diese Kostenposition auf den Kunden ganz oder teilweise abzuwälzen. Für den Kunden bedeutet dies natürlich, dass seine Quote um maximal fünf Prozent gekürzt wird, respektive sich der Verlust um fünf Prozent erhöht. Noch haben nicht alle Anbieter damit begonnen, die Steuern auf die Wetter abzuwälzen, einige Büros können es sich aktuell noch erlauben, die Steuern aus eigener Tasche abzuführen.

Recherche ist notwendig

Für den Wettkunden selbst bedeutet es allerdings, dass er nicht mehr unbedingt auf seiner bevorzugten Plattform seine Wette abschließt, sondern vor dem Einsatz die Recherche steht. Ähnlich den Kreditvergleichsrechnern bieten sich im Internet jetzt erste Vergleiche der einzelnen Wettportale, welche aufzeigen, welcher Anbieter in welcher Höhe die Wettsteuer an die Kunden durchreicht oder nicht. Einige britische Anbieter verzichten zur Zeit noch völlig darauf, die Kunden mit der Steuer zu belasten, deutsche Anbieter verfolgen zwei Strategien bei der Besteuerung. Entweder wird nur der Gewinn besteuert, alternativ der gesamte Einsatz.