Sportlich gesehen hätte sich der BVB vor Beginn der Hinrunde wohl etwas mehr erwartet. Schließlich liegt man in der Bundesliga nur auf Rang 4 und bei zwölf Punkten Rückstand auf den FC Bayern und einem Spiel mehr ist die Meisterschaft außer Reichweite. Immerhin konnten sich die Dortmunder für das Achtelfinale der Champions-League qualifizieren und sind auch im DFB-Pokal noch vertreten. In der Champions-League trifft man auf den russischen Vertreter Zenit Sankt Petersburg. Dabei gehen die Borussen als Favorit in die Partie gegen den ehemaligen russischen Meister.

Zenit im Überblick

Bei nur einem Sieg und drei Unentschieden konnte sich Zenit äußerst glücklich für das Achtelfinale qualifizieren. Finanziell gesehen ist Zenit aus Rosen gebettet. Ebenso wie Schalke 04 wird Zenit von Gazprom unterstützt. Doch sportlich läuft es bei Zenit in dieser Saison nicht rund. In der Liga verspielte man einen großen Vorsprung und liegt nur noch auf Rang 2. Mit Spielern wie Hulk, Axel Witsel oder Domenico Criscito verfügt Zenit über starke internationale Spieler, die allerdings ihre Leistung nicht immer abrufen konnten. Hinzu kommen russische Nationalspieler wie Alexander Kerschakow oder Andrej Arschawin. Ein Nachteil für Zenit ist, dass die Rückrunde in Russland wegen dem harten Winter erst eine Woche nach dem Hinspiel gegen Dortmund beginnt. Zudem muss Zenit im Hinspiel auf einen Teil seiner Fans verzichten. Die UEFA verhängte einen Teilausschluss wegen Ausschreitungen beim letzten Vorrunden-Spiel bei Austria Wien.

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Das Hinspiel in Sankt Petersburg findet am 25. Februar statt. Das Rückspiel steigt drei Wochen später am 19. März. Erlebe ein Spiel im Signal Iduna Park, wenn sich der BVB gegen den ehemaligen russischen Meister für das Viertelfinale der Champions-League qualifizieren will. Schließlich wollen die Dortmunder dabei sein, wenn die Großen aufeinandertreffen. Dort können die Borussen auf Teams, wie den FC Barcelona oder Real Madrid treffen.

Der Traum vom deutschen Finale in der Champions-League ist perfekt. Bayern München wird im Finale auf Borussia Dortmund treffen.

Die Bayern hatten in den zwei Spielen gegen den FC Barcelona kaum Probleme. Die Auftritte gegen die Katalanen hatte man sich durchaus schwerer vorgestellt. Doch das Starensemble aus Barcelona blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Lionel Messi, der nur im Hinspiel zum Einsatz kam, blieb blass. Im Rückspiel fanden die Katalanen ohne Messi nie ins Spiel und konnten ihr bekanntes Kurzpassspiel nicht zelebrieren, wie sonst. Dagegen konnten die Bayern ihre tolle Form aus der Saison auch in der Champions-League zeigen. Mit dieser Leistung scheint man das derzeit beste Team in Europa zu sein.

Nach einem überragenden Hinspiel, bei dem Dortmund mit 4:1 gewann, verlor man das Rückspiel mit 0:2. Trotz allem waren die Borussen bei diesem Spiel nicht das schlechtere Team. Allein die schwache Chancenauswertung verhinderte ein besseres Ergebnis. 80 Minuten lang machte das Team aus dem Ruhrpott es den Königlichen, mehr als schwer. Erst danach traf Real und machte das Spiel für kurze Zeit wieder spannend. Doch am Ende zogen die Borussen verdient ins Finale ein. Das Finale wird am 25. Mai im Londoner Wembley-Stadion stattfinden. Ein deutsches Finale auf englischem Boden. Ein Traum für jeden deutschen Fußballfan. Der Kartenansturm der beiden Fanlager ist riesig. Aus München gingen 250.000 Bestellungen ein. Aus Dortmund 502.000. Von beiden Fanlagern dürfen 25.000 Zuschauer ins Stadion. Tickets kosten zwischen 72 Euro und 396 Euro. Die restlichen Karten gehen an Verbände und Sponsoren. Das Wembley-Stadion wird restlos ausverkauft sein. Zudem kommen mehrere hundert Millionen an den Fernsehgeräten weltweit. Fußballfans können auch auf ein einmaliges Ereignis freuen, bei dem zwei deutsche Teams um den Champions-League-Pokal kämpfen.