Umsatzrekord in Bundesliga

Posted by admin On Januar - 25 - 20131 COMMENT

Die Deutsche-Fußball-Bundesliga ist längst nicht nur mehr eine Sportliga, sondern schon seit längerem eine Marke. Mittlerweile hat die Bundesliga einen Umsatz von knapp über 2 Milliarden Euro gemacht, nachdem erst vor kurzem die TV-Lizenzen für Rekordsummern versteigert worden sind, während die Spiele anderer Ligen in Deutschland kostenlos in Live Streams im Internet zu schauen sind. Auch Wettanbieter wie Bet365 übertragen viele Fussballspiele im Stream.

18 Klubs schaffen Rekord

Insgesamt haben die 18 Klubs der Bundesliga einen Umsatz von 2,081 Milliarden-Euro gemacht. Dabei ist der Sektor der Werbung mit 553 Millionen Euro der Stärkste. Somit wurde der Umsatz zum achten Mal in Folge gesteigert. Christian Seifert, Geschäftsführer der DFL äußerte sich positiv über die Entwicklung. Seifert hat sich zum Ziel gesetzt, die Position zu festigen und in Zukunft noch weiter auszubauen. Dabei lobte er vor allem die Klubs, die Stolz auf das erreichte sein können. In der vergangenen Saison lag der Umsatz in der Liga bei 1,94 Milliarden Euro. Einziger Wehrmutstropfen sind die gestiegenen Verbindlichkeiten der Vereine. Diese belaufen sich auf 623,8 Millionen Euro. Doch damit steht die Bundesliga im Gegensatz zu anderen europäischen Ligen glänzend da. Damit muss man sich keine Sorgen um die neue Financial-FairPlay-Regelung machen. Vor allem die gesunkenen Personalkosten tragen zum positiven Kurs der Bundesliga bei. Diese sind auf stolze 37,8 Prozent gesunken. Die Vereine setzen dagegen mehr in den Nachwuchs. Seit 2001 flossen von den Vereinen der ersten und zweiten Liga 713 Millionen in die Förderung des Nachwuchses.

Probleme für Absteiger

Seifert bedauerte aber, dass es für Absteiger aus der 1. Liga fast unausweichlich ist im ersten Jahr nach dem Abstieg keinen Verlust zu machen. Besonders schwer ist es vor allem, wenn man in die 3. Liga absteigen muss. Mit Alemannia Aachen steht derzeit ein prominenter Verein vor der Insolvenz. Seifert deutete an in Zukunft verhindern zu wollen, das ein Abstieg einer Insolvenz gleich kommt.