Geschichte der Bundesliga

Posted by admin On Juni - 5 - 2012ADD COMMENTS

Als höchste deutsche Spielklasse im Männerfußball besteht die Fußball-Bundesliga seit der Saison 1963/64. Gegründet wurde die neue Liga auf Beschluss des Deutschen Fußball-Bundes, der eine Ligareform auf einer Mitgliederversammlung am 28. Juli 1962 in Dortmund veranlasste.
Die Idee zur Schaffung einer einheitlichen Profiliga, in der die besten deutschen Mannschaften gegeneinander antreten, gab es bereits 1932. Zu dieser Zeit gab es noch mehr als 55 verschiedene Ligabetriebe mit Erstligastatus. Mit der Reform sollte die Konkurrenzfähigkeit gegenüber ausländischen Fußballligen gesteigert werden.

Am 24. August 1963 fand der erste Spieltag der neuen Liga statt. Der bei Borussia Dortmund spielende Stürmer Timo Konietzka war erster Torschütze der Fußball-Bundesliga. Premierenmeister wurde der 1. FC Köln, der diesen Erfolg in den folgenden Jahren noch ein Mal wiederholen konnte.
Seit Einführung der Bundesliga spielten insgesamt 52 Vereine in der höchsten Spielklasse. Mit sieben Aufstiegen gehören der der 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld zu den Rekord-Aufsteigern in die Bundesliga. Ebenso oft sind diese beiden Vereine aber auch abgestiegen.

Der FC Bayern München ist der erfolgreichste Verein. Er gewann insgesamt 21 Mal die Bundesliga-Meisterschaft, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach wurden jeweils fünf Mal Meister. Mehmet Scholl und Oliver Kahn sind die erfolgreichsten Spieler der Bundesliga, sie gewann jeweils acht Mal den Meistertitel. Als erfolgreichster Trainer darf sich Udo Lattek ansehen, der ebenfalls acht Mal die Meisterschaft als Trainer feiern durfte. Der erfolgreichste Torschütze der Bundesligageschichte ist Gerd Müller, er erzielte 365 Tore in 427 Bundesligaspielen und wurde sieben Mal Torschützenkönig. Mehr Einsätze als Karl-Heinz Körbel feierte kein Spieler, er lief insgesamt 602 Mal im Trikot von Eintracht Frankfurt in der Liga auf.

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