Effenberg glaubt nicht an deutsches Finale 2014

Posted by admin On September - 21 - 2013

Es ist noch nicht lange her, da war Fußball-Deutschland das absolute Maß aller Dinge in Europa. Als Borussia Dortmund und Bayern München die Königsklasse dominierten und letztendlich im Finale aufeinandertrafen. Dass sich die Erfolgsgeschichte aus deutscher Sicht wiederholen kann, darüber diskutieren die Experten. Ganz vorn mit dabei: Stefan Effenberg. Der TV-Fußballfachmann und Champions-League-Sieger von 2001 traut den Bundesligisten in der Champions League zwar einiges zu, glaubt allerdings nicht, dass es noch einmal zu einem deutsch-deutschen Finale kommt.

Vor allem sein Ex-Verein aus München hat für Effenberg die besten Chancen ins Endspiel zu kommen. „Ich traue Bayern natürlich zu, den Titel zu verteidigen. An ein erneutes deutsches Finale glaube ich aber nicht“, so der ehemalige Mittelfeldspieler im Gespräch mit „Sky“. Vor allem weil die Konkurrenz nicht geschlafen und sich personell stark verstärkt hat, meint Effenberg, dass sich die deutschen Vertreter diese Saison internationale schwer tun werden. Außerdem geht es auch um viel Prestige für die vermeintlich besten Mannschaften der Welt. „Das werden speziell Barca, Real und Manchester United nicht auf sich sitzen lassen“, meint der TV-Experte auf die rein deutsche Beteiligung am Finale 2013 in Wembley bezogen.

Die Bayern sind mit einem 3:0-Heimsieg gegen ZSKA Moskau souverän gestartet. Auch Schalke hat sich keine Blöße gegeben und Steaua Bukarest geschlagen. Dortmund und Leverkusen mussten allerdings Federn lassen. Vor allem die Borussen hat die 1:2-Niederlage gegen den SSC Neapel hart getroffen, besonders weil in Halbzeit eins alles schief lief, was schieflaufen kann. Zudem haben die Schwarz-Gelben wohl die schwerste Gruppe erwischt und stehen im nächsten Spiel gegen Olympique Marseille schon unter Druck. Leverkusen dagegen kann mit der 2:4-Auswärtspleite gegen Manchester United vorerst leben, obwohl auch hier Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns zumindest bei einem Tor klar mitverantwortlich waren.

Abschließend gab Effenberg dann noch Einblicke in seine Zukunftsplanung. Demnach will er bald selbst auf dem Trainerstuhl Platz nehmen, nachdem er 2012 die nötige Lizenz erworben hat. „In Liga vier fange ich sicher nicht an. Es gibt aber auch interessante Zweitligisten. Und meine erste Trainerstation muss auch nicht unbedingt in Deutschland sein“, so der Ex-Münchner selbstbewusst. Auch beim Hamburger SV soll Effe als Nachfolger vom gefeuerten Thorsten Fink im Gespräch sein.

Wie stark die deutschen Mannschaften im internationalen Vergleich eingeschätzt werden, kann man an den Champions League Wetten auf der Homepage von bet365 sehen. Der FC Bayern ist hier bei den Fußball Quoten sogar der Topfavorit auf die Titelverteidigung.

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