Die 2. Fußball-Bundesliga konnte sich in den vergangenen Jahren einen sehr guten Ruf erarbeiten. So gilt das deutsche Unterhaus als stärkste zweite Liga in Europa. Dazu zählen zwei Faktoren. Zum einen spielen jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Traditionsvereine in der 2.Bundesliga. Mit Außnahme des Hamburger SV haben bisher alle Erstligisten bereits in der 2.Bundesliga oder einer ihrer Vorgänger-Ligen am Spielbetrieb teilgenommen. Diese Entwicklung steigerte auch die Zuschauerzahlen. So kommen im Schnitt rund 15.000 Zuschauer zu Spielen der 2.Bundesliga. Im Spiel zwischen Hertha BSC Berlin und dem FC Augsburg waren insgesamt 77.116 Zuschauer im Stadion.

Nach der Bundesligagründung 1963 setzte sich die damalige Unterklasse aus fünf Regionalligen zusammen. Durch die sowohl sportlichen als auch wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Ligen wurde 1974 eine 2.Bundesliga, die in Nord- und Südstaffel aufgebaut war eingeführt. Ab 1981 spielte man dann in einer Eingleisigen Liga mit 20 Mannschaften. Nach der Wiedervereinigung setzte sich die Liga zunächst aus 24 Teams zusammen. Nach einer weiteren Modifizierung wurde zur Saison 1994/95 schließlich die 18er Staffel eingeführt.

Um die Liga noch spannender zu gestalten, wurde zur Saison 2008/2009 die Relegation wiederbelebt. So steigt der Erst-und Zweitplatzierte direkt in die Erste Bundesliga auf während der Dritte ein Relegationsspiel gegen den Drittletzten der Ersten Liga bestreiten muss. Der Tabellenletzte und Vorletzte steigt direkt in die dritte Liga ab, während der Tabellensechzehnte in der Relegation gegen den Dritten der dritten Liga antritt.

Um den sportlichen Reiz weiter voranzutreiben und dem Meister nicht nur mit dem Aufstieg zu belohnen, wurde zur Saison 2008/2009 neben der Relegation auch eine eigene Meisterschale eingeführt. Bisher konnten sich der SC Freiburg, der 1.FC Kaiserslautern und Hertha BSC Berlin diesen Pokal sichern.

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